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Der Weg ist das Ziel

Das traumatisierte Pferd



Täglich wechseln Tiere ihren Besitzer, aber kein Tier in der Obhut des Menschen wechselt so oft den Besitzer wie das Pferd.
Welche Gründe dazu führen möchte ich ausser acht lassen aber mit jedem Wechsel entstehen Traumata.
Vertrauensverlust, Trennungsschmerz, Ängste, Futterumstellung sind nur wenige Punkte die das Pferd extrem belasten können.
In meiner Arbeit als Trainer mit dem Schwerpunkt Traumaverarbeitung erlebe ich es immer wieder das Pferdebesitzer ihre Pferde eher in Beritt geben, weil sie im guten Glauben sind mit Beritt könnte man Probleme wegreiten. Gelingt das nicht wird alles an Therapiemöglichkeiten angewandt was der Markt her gibt. Das kann bis zum Abgeben des geliebten Pferdes reichen, weil sie entweder an ihre finanziellen oder mentalen Grenze stoßen. Viel zu oft werden nur einzelne Komponente in Erwägung gezogen wie z.b. Körperliche Beschwerden dann soll der Physiotherapeut/ Tierarzt oder Sattler helfen. Liegen aber psychische Probleme zugrunde können zwar die körperlichen Beschwerden gelindert oder behoben werden aber die Spirale des Leides ist nicht durchbrochen und die Probleme tauchen nach kurzer Zeit wieder auf, im schlimmsten Falle werden sie chronisch. 

 



wir vergessen das von unseren Pferde oft viel Verlangt wird, kaum haben sie verstanden das sie ein individuelles Lebewesen sind, geborgen und umhegt von der Mutter wird es doch nach wenigen Monaten aus diesem Schutzraum entrissen und muss lernen das der Mensch nun für sein Wohlergehen und Schicksal verantwortlich ist.

Nun soll es lernen wie es sich in der Regelwelt der Mensch zu Verhalten und Bewegen hat. Nicht immer wird dabei auf das Wohl von Körper und Seele geachtet, vielmehr glauben wir Mensch den richtigen Zeitpunkt bei z.b der  Ausbildung eines Pferdes zu kennen, hierbei spielt es überhaupt keine Rolle zu welchem Zweck das Pferd den Menschen dienlich sein soll.
Bereits in diesem relativ kurzen Zeitraum können sich bei einem Pferd Traumata entwickeln die sich unter umständen erst nach Jahren zu erkennen geben. Pferde aus bekanntlich schlechter Haltung kann somit schneller geholfen werden als Pferde die nach aussen als ruhig und gelassen erscheinen und doch bei genauem Hinsehen eher aus Angst abwartend und still bleiben.
Ursachen können verschiedenen Arten von Traumen sein die in den jungen Jahren aber auch im Laufe des Älter werden des Pferdes ereignen können. 



Ursachen können sein :
Absetzten des Pferdes sowohl bei der Stute wie beim Fohlen
Überforderung
Unfälle
Verletzungen
Schock Situationen
Falsche Haltung
Wiederholung von Situationen mit immer negativem Ausgang z.b. Verladen nur zum Stallwechsel oder Klinik.
Verlust von Vertrauten oder Freunden (Tieren oder Besitzerwechsel)
Isolation
Naturkatastrophen




Symptome für ein Trauma bei Pferden können sein:
Nervosität
Innere Anspannung
Widersetzlichkeit
Steigen, Beissen, Treten
Hyperaktivität
Schreckhaftigkeit
Koliken
Schlafmangel /Pseudonarkolepsie
Resignation
Verlust der Lebensfreude
Selbstverletzung/ selbstschädiges Verhalten
Verschiedenen Krankheitsbilder ohne Diagnose

Ich bin Bodenarbeitstrainer und habe mir über die Jahre hinaus viel Wissen und verschiedenen Methoden angeeignet und erlernt um Pferden auf individuellen Weg helfen zu können denn für mich gibt es keine Methode sondern ein Weg.
Ich helfe mit meinem Training Vertrauensbrüche beidseitig aufzuarbeiten, dies kann über verschiedenen Übungen zur Körperwahrnehmung bis zur bilateralen Stimulation oder Hypnose gehen. Zunächst mit Schwerpunkt Pferd aber auch der Mensch muss sich öffnen und muss aktiv werden.
Meine Erfolgsquote liegt bei 99% so das Mensch und Pferd sich nicht nur wieder auf aufeinander vertrauen sondern auch Selbstvertrauen können.


 
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